Am Freitag haben die Creative Commons die Version 3.0 ihrer Lizenzen veröffentlicht. Neu sind, unter anderem, die Trennung der “generischen” von der US-Version der Lizenz. Außerdem wurden die Regeln für den Umgang mit Verwertungsgesellschaften und lokalen Auffassungen des Urheberrechts verbessert und harmonisiert.
Archiv für Februar 2007
Wikipedia bleibt werbefrei
Veröffentlicht von 17. Februar 2007 in Netzkultur und Web aktuell. 0 KommentareIn den letzten Wochen wurde eine Diskussion über die finanzielle Situation der Online-Enzyklopädie Wikipedia angezündet, nachdem sich die Vorsitzende der Wikimedia Foundation, Florence Devouard, auf der Konferenz LIFT07 in Genf dazu geäußert hatte. Tatsächlich erzählte Devouard auf der Konferenz, dass die Foundation das Geld für die nächsten drei bis vier Monate auf der Bank habe, sie sich aber “keine Sorgen über die Zukunft” mache.
Die Kosten für die benötigte Bandbreite von Wikipedia wurden für 2007 auf 60.000 bis 100.000 Dollar im Monat geschätzt. Derzeit würden rund 350 Server in drei Datenzentren betrieben. Die letzte Fund-Raising-Initiative Ende 2006 habe rund eine Million Dollar, hauptsächlich aus Kleinspenden, ergeben. Auch Wikipedia-Gründer Jim Wales hat sich nun zu dem Thema geäußert und bestätigte gegenüber der Tech-Website Ars Technica, dass er weiter auf das derzeitige Finanzierungsmodell setze: “Genug Geld zu sammeln, um Wikipedia am Laufen zu halten, ist eine schwierige Aufgabe”, so Wales, “aber wir sind zuversichtlich, dass wir das auch in Zukunft schaffen.”
Das US-Internet-Unternehmen Yahoo hat am Donnerstag die Betaversion seines Dienstes Pipes gestartet. Mit Pipes lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander kombinieren und manipulieren. So können etwa Stichwörter aus Artikeln der “New York Times” mit Bildern aus der Foto-Sharing-Plattform Flickr zusammengebracht werden oder Kleinanzeigen aus Craigslist auf Yahoo-Maps appliziert werden.
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