Archiv für Dezember 2006

23C3 Links

Von 27 - 30 Dezember fand wie jedes Jahr die Konferenz des Chaos Computer Clubs in Berlin statt. Hier diverse Links zu zusammenfassenden Beiträgen:

Privatsphäre im Web 2.0

Verkehrsdatenanalyse als Großangriff auf die Privatsphäre
Lawrence Lessig ruft zu geschlossenem Kampf gegen das Urheberrechtsregime auf
Fahrlässiger Umgang mit Kreditkartendaten beanstandet
Neue Hacker-Tools für Bluetooth
Nintendos Wii als perfektes Hackerziel

Überwachung und Verlust von Privacy
It’s all about trust

Wiki Suchmaschine

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales entwickelt eine auf User-Meinung basierte Open-Source-Suchmaschine als Konkurrenz zu Google. Wikiasari soll laut Wales “frei von Spam und Schrott” sein und wird vom Online-Händler Amazon mitfinanziert. asieren soll Wikiasari, eine Kombination aus dem hawaiianischen “wiki” [schnell] und dem japanischen “asari” [Suche], wie Wikipedia auf der Intelligenz bzw. Mitarbeit der Nutzer. Starten soll die Suchmaschine bereits im ersten Quartal 2007.

User Videos bei Sat.1 on Air

Nach dem Einstieg der Münchner Mediengruppe ProSiebenSat.1 beim Video-Hostingdienst MyVideo.de werden nun die ersten Auswirkungen sichtbar. Sat.1 befasst sich an diesem Freitag [23.15 Uhr] in der “MyVideo-Show” 30 Minuten lang mit den Videos der Online-Plattform. So werden die “Top 25″ präsentiert und auch die Macher sollen ins Studio eingeladen werden.

Jajah kooperiert mit Mediengrößen

Jajah berichten auf ihrem Blog, dass sie zukünftig mit großen Medienunternehmen kooperieren und den jajah Dienst über deren Webseiten anbieten werden. Unter den Vertragspartnern befinden sich klingende Namen wie ProSieben Sat.1 , Bild.T-Online und Newsin Österreich.

Wozu das ganze gut sein soll? - Für die Kunden ist es dadurch möglich über diese Partnerseiten Jajah kostenlos zu nutzen.

Google kauft Endoxon

Das schweizerische Geodaten-Unternehmen Endoxon hat heute bekannt gegeben, drei seiner sechs Geschäftsbereiche an Google verkauft zu haben. Google beabsichtigt, mit dem Know-how dieser Firma seine Produkte Google Earth und Google Maps weiter zu verbessern.

Code v2

Code v2 ist das neue Buch von Lawrence Lessig, Kopf hinter Creative-Commons. Nach der ersten Fassung von 1999 wurde das Buch seit 2005 in einem öffentliche Review Prozess überarbeitet und ist nun fertig gestellt. Das werk steht unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5 Lizenz und kann zum einen auf der Homepage codev2.cc unter diesen Bedingungen downgeloaded werden oder regulär um Buchhandel zu einem Preis von 17€ erwerben. Der Reinerlös kommt Creative-Commons zu Gute.

Java SE 6 ist da

Sun hat Version 6 der Java Standard Edition zum Download frei gegeben. Vor allem Entwickler von web basierten Anwendungen können sich freuen, da Java SE6 Framework für Skriptsprachen wie PHP, Ruby, Python und JavaScript bietet, sowie umfassende Diagnose und Management Funktionalität von Web2.0 Applikationen.

Das JDK6 und die JRE 6 sin ab sofort auf den Download Seiten von Sun verfügabr. Weiters wird die freie IDE Netbeans 5.5 in Verbindung mit dem neuen JDK als Download angeboten um gleich mit eine komplette Entwicklungsumgebung starten zu können.

Yahoo Top Suchen

Yahoo präsentiert sein Top Suchanfragen für das Jahr 2006. Ganz oben steht in diesem Jahr Brintey Spears. Hier die Top 10 im Detail:

1 Britney Spears
2 WWE
3 Shakira
4 Jessica Simpson
5 Paris Hilton
6 American Idol
7 Beyonce Knowles
8 Chris Brown
9 Pamela Anderson
10 Lindsay Lohan

Aktuelle Urheberrechtsdiskusion in GB

Lawrence Lessing, Kopf hinter Creative Commons, und verfechter der Informationsfreiheit enthült auf seinem Blog die seltsamen Tatsachen einer Anzeig in einem britischen Magazin. Am Donnerstag schaltete die britische Musikindustrie in der “Financial Times” eine Anzeige, auf der sich 4.000 Künstler für die Verlängerung der Schutzfristen aussprechen. Lawrence Lessig stellte nun fest, dass einige der Künstler auf der Liste, zum Beispiel Lonnie Donegan oder Freddie Garrity, bereits das Zeitliche gesegnet haben.

Xing Aktie für 30 Euro

Die Aktie des deutschen Sozialen Netzwerks Xing, früher bekannt als OpenBC, kommt zum Ausgabekurs von 30 Euro an die Börse. Damit wurde der Platzierungspreis am unteren Ende der Preisspanne von 30 bis 38 Euro festgesetzt. Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Inklusive Mehrzuteilung wurden insgesamt gut 2,5 Millionen Aktien angeboten. Dem Unternehmen fließt dabei eigenen Angaben zufolge aus einer Kapitalerhöhung um 1,35 Millionen Aktien ein Nettoemissionserlös in Höhe von rund 35,7 Millionen Euro zu.