Nach dem Beitrag von Jajah’s neuen mobilen VOIP Dienst auf techcrunch sind massig Blogs nachgezogen und berichten und dieses und jenes rund um Jajah. Jeder nutzt es oder will es nutzen - man hört fast nur Lobeshymnen. Damit dürfte wohl die Akzeptanz innerhalb der durch die Blogs abgedeckten Bevölkerungsschicht gestiegen sein und der Dienst maybe endlich zum Mainstream Ego Skype aufschließen können. Ich würds mir wünschen, da Jajah einfach die bessere Idee ist.
Archiv für September 2006
Der Blogtalk Reloaded findet am nächsten Monatg und Dienstag im Wiener Tech-Gate Zentrum statt. Wollte eigentlich hin gehn, doch mittlerweile stört mich die extreme business Auslegung der Konferenz (kompletter 2. Tage ist dafür vorgesehen). Auch beim Multimedia Staatspreis hat Thomas Burg hauptsächlich über möglichen Unternehmenseinsatz von Social Software berichtet, was auch spannend ist, nur nicht mein Ding. Klar liegt dort das Geld und früher oder später muss sich jede innovativ Idee wenden lassen um profitabel zu werden, doch es gibt meiner Meinung nach besonders bei open X und social software höhere Ziele, die weit wichtiger sind als das liebe Geld.
Mit der “Search Inside the Book” Funktion auf der Amazon Plattform will die Wiener Medienkünstlergruppe Ubermorgen.com auf komplette Buchdaten kommen. Mit hilfen eines Robots wird mit mehrern tausend Such-Anfragen ein komplettes Buch rekonstruiert. Die ganze Aktion nennt sich Amazon Noir und wird angeblich am 15. November die erste Früchte des Erfolges zum download anbieten.
Pimp My Rights ist eine vom CCC augelegt CD mit freier Musik. Alles steht unter einer Creative-Commons-Lizenz und kann auf der oben genannten Seite bezogen werden. Weiters verteilt der CCC den Sampler auf der geraden in Berlin statt findeten Musikmesse Popkomm. Coole Aktion!
WOS4: Interview mit Hal R.Varian
Veröffentlicht von 20. September 2006 in Netzkultur und Politik. 0 Kommentaregolem sprach mit Professor Hal R. Varian auf der WOS4 zum Thema Urheberrecht. Lesenswert!
Der WOS4 ist vorbei. Eine Übersicht aller wesentlichen Themen hat heise:
- Musikmarktexperten argumentieren für Flatrate-Modell
- Widerspruch zum WLAN-Urteil
- “Creative Commons”-Vater ruft zum Kampf gegen DRM auf
- Free-Software-Vertreter kritisieren Creative Commons Lizenzen
- Citizendium soll bessere Wikipedia werden
- Geldverdienen mit freier Musik funktioniert
- “Grauzonen für Tausch von Inhalten offen halten”
- Die große Schau des freien Wissens
Gestern vor 15 Jahren war die offizielle Geburtsstunde des freien Betriebssystem - die Version 0.01 des Linux Kernels war fertig gestellt. Angefangen hatte alles am 25. August mit einem Post von Linus Torvalds an die Newsgruppe comp.os.minix mit der Frage nach möglichen Features eines neuen freien Betriebssystems….Die komplette nett geschriebene Linux Story gibt es bei golem nachzulesen
WOS4: Interview mit Yochai Benkler
Veröffentlicht von 15. September 2006 in Netzkultur. 0 Kommentarenetzpolitik.org bringt ein Interview mit Yochai Benkler zum Thema vernetze kollaborative Produktionsprozesse in der Software-Entwicklung und die mögliche Ausdehnung auf politische und ökonomische Prozesse. Weitere Ideen können seinem 500 Seitigen Buch “The Wealth of Networks” entnommen werden.
Download des Interviews MP3
Citizendium heißt sie und soll laut Gründer Larry Sanger die bessere Wikipedia werden. Heute stellte er auf der Wizard of OS 4 (WOS 4) Konferenz in Berlin sein Projekt vor, dass im Gegensatz zur Wikipedia auf einem klassischen Peer-Review Prozess setzen wird.
Sanger hatte ursprünglich gemeinsam mit Jimmy Wales im Jahr 2000 die Idee zur einem freien Nachschlagewerk auf den Prinzipien der Hacker-Ethik, die Wikipedia. Parallel entstand auch die Nupedia, eigentlcih das ursprüngliche Projekt, das aber wegen beringen Zulaufs 2003 eingestellt werden musste. Das Prinzip der freien Informationsgenerierung setzte sich durch!
Durch die aktuellen der Wikipedia in Bezug auf Qualitätsdefizite und Missbrauch startet Sanger mit der Citizendium erneut den Versuch ein wissenschaftliches freies online Nachschlagewerk zu etablieren. Die Inhalte werden auch wie in der Wikipedia unter der GNU FDL stehen.
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