Techcrunch interviewte diese Woche führende Persönlichkeiten der aktuellen Web2.0 Bewegung und fragt nach Beweggründe, die neue dot.com Blase und die Potentiale von user gernerated content:
Christian fasste die zentralen Aussagen in einer kompakten Forum zusammen:
* Die Web 2.0-Blase ist kleiner und betrifft weniger Menschen (im Web und drumherum) als die Web 1.0-Blase. Ausserdem waren sich die Interviewten nicht einig ob es überhaupt eine Blase ist die platzen wird
* Zum Thema Web 2.0, vorallem zur Definition, gab es folgende Äußerungen:
o Web2.0 - Social => es geht um die Menschen
o die Kleinen bekommen mehr Macht (in Bezug auf große Unternehmen)
o es ist eine Abkehr von Web1.0 und dem damit assoziierten Knall der DotCom-Blase. Somit wird das Web auch wieder interessanter für Investoren
* die Websites werden nicht mehr von den Gründern gepflegt und versorgt, sondern von der Community und haben demnach mehr Potential zu wachsen und sich zu verändern
* Das Fernsehen ist rückgängig denn die Menschen strömen ins Internet und holen sich dort ihre Unterhaltung und Informationen
* Dienste werden kostenlos aufgrund von Adsense und anderen Werbemaßnahmen
* Es gibt mehr Geld als es gute Ideen gibt, also fangt an gute Ideen zu finden
Interessantes Interview. Web 2.0 wird aber nicht so wie die dotcom-Blase einfach platzen. Dazu hat sich das schon viel zu sehr in unser tägliches Leben eingefügt. OpenBC benutzt jeder, Youtube sowieso. Diese Bewegung wird nicht von heute auf morgen einfach den Bach runtergehen.