Web2.0 und Microsoft

Microsoft sieht sich selbst als eine wichtige Stütze für das Web 2.0, wie Irving nun im Interview mit der “Businessweek” sagte. Der Riesenkonzern hat es schon mehr als einmal geschafft, Märkte zu erobern, die von anderen dominiert wurden, und setzt deshalb mehr denn je auf die Entwicklung neuer Services im Netz.

Dabei setzt Microsoft auf die “Live”-Strategie, eine Reihe von Technologien, die die klassischen PC-Applikationen mit Web-Erweiterungen verknüpfen. Auch strukturell wird den neuen Trends Folge geleistet: So wurde etwa die Internet-Sparte MSN in die Windows-Abteilung eingebunden.

Das Unternehmen hat dabei große Ziele: “Web 2.0 braucht einen Beschleuniger”, so Irving. Die neue Netzgeneration brauche eine Plattform und ein Business-Modell. Und Microsoft habe das Potenzial, eine Plattform aufzubauen, die wie Windows sehr viele Nutzer anspreche. Ernst zu nehmende Konkurrenz sieht Microsoft dabei wenig - außer Google. Auch in den populären Web-2.0-Anwendungen wie Online-Textverarbeitungsprogrammen sieht das Unternehmen höchstens eine Ergänzung zum eigenen Angebot.

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