DRM braucht mehr Saft

Kopierschutz-Technologien werden für digitale Musikkonsumenten immer wieder zum Ärgernis. Die verschiedenen Systeme zum Digital Rights Management beschränken aber nicht nur die Nutzung der Musik, sondern auch der digitalen Player, wie nun ein Test von MP3.com aufweist: Das Abspielen von kopiergeschützten Songs verbraucht nämlich mehr Akku als “freie” Musik.

Am akkuunfreundlichsten verhalten sich dabei laut dem Test kopiergeschützte Songs im WMA-10-Format: Im Schnitt währte die Akku-Laufzeit der getesteten Player dabei um 25 Prozent kürzer als beim Abspielen von Songs im MP3-Format. Auch Apples DRM FairPlay verbrauchte im Test mehr Saft, rund acht Prozent im Vergleich zu ungeschützten MP3s.

Getestet wurden unter anderem die Player Creative Zen Vision:M, Archos Gmini 402, iRiver U10 und die neue iPod-Generation getestet. Die von den herstellern angegebenen Akku-Laufzeiten sind meist mit Vorsicht zu genießen, weil diese Nutzungs-Konditionen voraussetzen, wie sie in der Praxis meist nicht umsetzbar sind.

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