Das 100-Dollar-Laptop-Projekt des MIT-Forschers Nicholas Negroponte ist das bisher größte seiner Art: Millionen von billigen Notebooks sollen den Menschen in Entwicklungsländern dabei helfen, den Technologievorsprung des Westens aufzuholen.
Trotz allgemein positiver Resonanz kam nun von Microsoft Kritik. Statt mit 100-Dollar-Laptops sollten Entwicklungsländer besser flächendeckend mit Internet-Handys ausgestattet werden, erklärte Microsoft-Technikchef Craig Mundie auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Ein Prototyp des Billighandys soll bereits existieren.
“Wir sind überzeugt, dass das ein einfacherer Weg ist, Computertechnologie zu Menschen in Entwicklungsländern zu bringen”, so Mundie. “Ich schätze das, was Nick versucht zu tun. Ich habe allerdings Bedenken bezüglich der Durchführbarkeit seines Ansatzes.”
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