Big Brother Awards 2005 verliehen


Gesundheitsministerin Rauch-Kallat [ÖVP], die Richterschaft und die Wiener Linien wurden “ausgezeichnet” sowie das Melderegister, “die böse Mutter aller Datenbanken”.

Im Wiener Rabenhoftheater wurden am Dienstagabend die Big Brother Awards Austria an jene Politiker, Behörden, Institutionen und Unternehmen verliehen, die sich durch besonderes Interesse an persönlichen Daten hervorgetan haben.

Der Preis in der Kategorie Politik ging an Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat [ÖVP] “für den Kick-off zur schleichenden Verwandlung von Staatsbürgern in gläserne Patienten”, wie es in der Begründung hieß.

Mit dem “unsäglichen” Gesundheitstelematik-Gesetz wandle Rauch-Kallat auf den Spuren der mehrfach mit “lebenslang” ausgezeichneten Bildungsministerin Elisabeth Gehrer [ÖVP] für deren “Bildungsevidenz”, so die Organisatoren der “Big Brother Awards”.

Die “Vorsorgeuntersuchung neu” verpflichte Ärzte, Details über die Untersuchung und etwa Alkoholkonsumverhalten personenbezogen und computerverwertbar an die Sozialversicherungen weiterzuleiten.

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